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Diese Großstädte sind betroffen: Die Tropennächte kommen zurück

Diese Großstädte sind betroffen: Die Tropennächte kommen zurück
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Frankfurt/Main – In dieser Woche kommt noch mal eine kräftige Hitzewelle auf uns zu. Wetterexperten erwarten an drei Tagen hohe Temperaturen von örtlich 39, punktuell sogar bis zu 41 Grad. Vor allem am Mittwoch, Donnerstag und Freitag wird es heiß. Das bedeutet besonders für Großstadtbewohner: Die Tropennächte kommen zurück!

Am Dienstag schon viel Sonne im Süden

Am Dienstag ist das Wetter in Deutschland noch zweigeteilt: Im Norden sind es noch angenehme 21 bis 25 Grad Celsius mit Wolkenfeldern und Schauern, die im Tagesverlauf von der Nord- und Ostsee bis nach Mecklenburg-Vorpommern ziehen. Im Südwesten sind es schon bis zu 32 Grad. Meteorologe Markus Eifried (44) vom Deutschen Wetterdienst zu BILD: „Vor allem in der Südhälfte Deutschlands gibt es ganz viele Orte mit 100 Prozent Sonne von morgens bis abends.“

„Am Oberrhein, an der Mosel, an der Saar, im Rhein-Neckar-Gebiet bis Richtung Franken steigen die Temperaturen am Mittwoch auf bis zu 37 Grad, punktuell sogar auf 38 Grad“, erklärt Markus Eifried, während in Norddeutschland bis zu 32 Grad erwartet werden und am Alpenrand einzelne Gewitter mit Schauern möglich sind.

„Schwierig, Wohnung herunterzukühlen“

Dann wird der Hitze-Turbo gezündet, die Hitzewelle kommt: „Schon in der Nacht zum Donnerstag ist die Abkühlung nicht mehr da“, erklärt Eifried. „Im Südwesten und Westen bis rauf zur Küste haben wir nachts mindestens 20 Grad. Vor allem im Südwesten und Westen werden es in den Innenstädten ansteigende Wärmebelastungen geben. Es wird dann schwierig, nach heißen Tagen die Wohnung zu lüften und herunterzukühlen.“

Meteorologe Dominik Jung (48) zu BILD: „Über Mitteleuropa baut sich eine regelrechte Hitzeglocke auf – ein Hoch, das sich festsetzt und die Luft immer weiter aufheizt.“ Das verschärfe die Trockenheit und lasse die Waldbrandgefahr wieder ansteigen. Der Sommer dreht also noch mal richtig auf.

Diese Städte bekommen die Tropennächte ab

Während der DWD bei den Temperaturangaben zurückhaltend ist, erklärt Klimatologe Dr. Karsten Brandt (53) gegenüber BILD: „Am Oberrhein – mit dem Schwerpunkt südlich von Mannheim –, im Neckartal, im südlichen Hessen sowie im Rhein-Main-Gebiet kann das Thermometer nach aktuellem Stand lokal auf bis zu 40 oder 41 Grad klettern.“ Brandt spricht in diesem Zusammenhang im BILD-Interview sogar schon von „Blitz-Hitze“.

Die Tropennächte sind laut den Vorhersagen der Meteorologen besonders in folgenden größeren Städten, im Südwesten bis in den Osten, aber auch in kleineren, dicht bebauten Gebieten zu erwarten, z.B. in Saarbrücken, Karlsruhe, Frankfurt/Main, Nürnberg und Halle.

„Der Donnerstag ist der Tag, an dem die Warmluftzufuhr ihren Höhepunkt erreicht. Punktuell sind im Südwesten sogar 39 Grad drin“, so Markus Eifried vom DWD. „Für Ende Juli nicht außergewöhnlich“, so der Wetterexperte, „das sind die heißesten Tage des Jahres und da sind wir voll drin.“

Am Freitag verschiebt sich die Wärme nach Osten

Am Freitag werden in Bayern noch mal bis zu 37 Grad erreicht, aber dann ziehen von Westen schon Gewitter auf. „Dann verschiebt sich die Wärme schon Richtung Österreich und Tschechien“, so Eifried.

Am Wochenende könnte es in manchen Gebieten schon wieder wechselhafter werden. Im Süden werden laut DWD noch mal 30 bis 33 Grad erreicht, im Norden fällt das Thermometer wieder auf 23 bis 28 Grad.

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