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Linke-Kandidat war Anwalt von Terror-Unterstützer Ibrahim Ibrahim

Linke-Kandidat war Anwalt von Terror-Unterstützer Ibrahim Ibrahim
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Berlin – Schon wieder neue Enthüllungen um die radikale Berliner Linke und ihr Verhältnis zu Israel-Hassern und Antisemiten! Der Neuköllner Bürgermeisterkandidat Ahmed Abed (45, Linke) hat laut „Spiegel“ ausgerechnet den Mann zweimal als Anwalt im Verwaltungsgericht vertreten, vor dem sich seine Wahlsiegerin Elif Eralp (45) fürchtet: den Terror-Unterstützer Ibrahim Ibrahim (70).

Bei den Verfahren 2022 und 2023 ging es um Demonstrationen, die Ibrahim Ibrahim angemeldet und die Polizei verboten hatte. Ahmed Abed vertrat ihn juristisch. Die Gerichte hielten die Verbote für angemessen. Bei früheren Versammlungen seien Pyrotechnik gezündet sowie Flaschen und Steine auf Polizisten geworfen worden. Zudem seien Parolen wie „Bombardiert Tel Aviv“ gerufen und ein Transparent mit der Aufschrift „Juden = Kindermörder“ gezeigt worden. Lupenreiner Antisemitismus!

Der „Spiegel“ zitiert aus den Beschlüssen zudem eine Einschätzung zu früheren Versammlungen, wonach dort „erhebliche Gewaltbereitschaft“ vermittelt worden sei. Ibrahim Ibrahim weist den Vorwurf zurück, Terrorismus zu unterstützen.

Wahlwerbung als Gegenleistung?

Brisant: Vor der Wahl warb Ibrahim Ibrahim öffentlich für seinen früheren Anwalt Ahmed Abed. Er lobte dessen „unerschütterliche Hingabe an den Werten der Gerechtigkeit, der Menschenrechte und der Gleichheit“. Abed erklärte gegenüber dem „Spiegel“, zahlreiche Personen hätten „unabhängig von meiner Kenntnis oder Zustimmung“ für ihn und die Linke geworben. Auf die Frage nach seiner Verbindung zu Ibrahim Ibrahim sagte er: „Ich arbeite nicht mit ihm zusammen.“

Abed ist innerhalb und außerhalb seiner Partei wegen seiner Haltung zu Israel umstritten. Eine aktuelle Recherche berichtet ebenfalls über Kritik an seinen Kontakten und Auftritten im Umfeld israelfeindlicher Akteure.

Immer mehr Problem-Linke in Berlin

Der Fall trifft die Berliner Linke in einer ohnehin aufgeheizten Debatte um ihren Anti-Israel-Flügel. Auch die neuen Berliner Abgeordneten Vanessa Emde (45) und Katharina Marg (39) stehen bereits im Fokus.

Laut Bericht trat Ibrahim Ibrahim bereits im Sommer 2025 bei einem propalästinensischen Fest der Neuköllner Linken auf. Nach dem Wahlsieg Ende September erschien er bei der Wahlparty und ließ sich dort u.a. mit Emde und dem Bundestagsabgeordneten Ferat Koçak (47) fotografieren.

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