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Neue Details zu Laura Dahlmeiers Tod: „Zu gefährlich! Ich versuchte sie zu warnen“

Neue Details zu Laura Dahlmeiers Tod: „Zu gefährlich! Ich versuchte sie zu warnen“
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Ein Jahr nach dem Tod von Laura Dahlmeier (†31) werden neue Details über ihre letzte Expedition in Pakistan bekannt. In der ServusTV-Dokumentation „Laura Dahlmeier … einen Schritt zu weit“ (heute 20.15 Uhr ServusTV, bereits ab 6 Uhr bei ServusTV On in der Mediathek verfügbar) kommen Zeugen des Unglücks zu Wort.

Erschütternd die Schilderungen der spanischen Bergsteigerin María Martín. Sie traf Dahlmeier wenige Tage vor dem Unglück im Basecamp. Martín: „Das Wetter war so wechselhaft, wir hatten vielleicht zwei Stunden Sonne pro Tag, sonst nur Regen. Im Basecamp kamen ständig Lawinen runter, Steine und Eis.“

Sie habe Dahlmeier und deren Seilpartnerin Marina eindringlich vor den Gefahren gewarnt. „In gebrochenem Englisch versuchte ich zu erklären: Es ist gefährlich, unmöglich.“ Fotos von den Lawinen habe sie ihr gezeigt. Martín: „Das war am 24. Juli und die schlimmsten Lawinen kamen tatsächlich erst runter, als Laura das Basecamp schon verlassen hatte.“

Alan Rousseau, der nach dem Unglück an der Rettungsmission beteiligt war: „Zuerst sahen wir nur das Zelt und dann sahen wir Lauras leblosen Körper.“ Dahlmeier habe noch im Seil gehangen, der Schnee um sie herum sei „völlig schwarz von all dem Fels, Schlamm und Dreck“, der die Wand hinabgestürzt sei.

Nach intensiven Beratungen entschieden sich die Retter gegen einen Bergungsversuch. Rousseau: „Wir haben alle Möglichkeiten durchgespielt, wie wir da hinkommen könnten. Uns war allen klar: Wer da reingeht, setzt sein eigenes Leben aufs Spiel.“

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