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Rätselhafter Tod in Spanien: Führte eine Therapieübung zum Tod des Mango-Milliardärs?

Rätselhafter Tod in Spanien: Führte eine Therapieübung zum Tod des Mango-Milliardärs?
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Barcelona – Im rätselhaften Tod des Mango-Milliardärs Isak Andic (71) gibt es eine spektakuläre Wende. Ausgerechnet eine Familientherapie rückt jetzt in den Mittelpunkt der Ermittlungen. Eine Zeugin behauptet: Die Wanderung, auf der der Modeunternehmer später in den Tod stürzte, sei Teil einer therapeutischen Übung gewesen.

Darüber berichtet die spanische Zeitung „La Vanguardia“. Demnach sagte eine Dolmetscherin, die gelegentlich für die Familientherapeutin arbeitete, bei der Polizei aus, diese habe Vater und Sohn zu einer „Extremsituation“ an einem Abgrund geraten. Sie selbst habe den Wanderweg im Montserrat-Gebirge ausgesucht und Jonathan Andic (45) bereits eine Woche vor dem Tod seines Vaters dorthin begleitet.

Therapie am Abgrund?

Nach Angaben der Zeugin habe die Therapeutin sogar vorgeschlagen, Jonathan solle sich an den Rand eines Abgrunds stellen, um eine möglichst belastende Situation für das Gespräch mit seinem Vater zu schaffen. Aus Sorge, selbst in den Fokus der Ermittlungen zu geraten, habe sich die Frau schließlich von sich aus bei der Polizei gemeldet. Den Beamten übergab sie dem Bericht zufolge auch Nachrichten und Sprachnachrichten aus dem Austausch mit der Therapeutin.

Isak Andic war am 14. Dezember 2024 bei einer Wanderung im Montserrat-Gebirge rund 150 Meter in die Tiefe gestürzt. Zunächst gingen die Behörden von einem tragischen Unglück aus. Inzwischen steht sein Sohn Jonathan unter Verdacht, den Mango-Gründer vorsätzlich in den Tod gestoßen zu haben. Er bestreitet die Vorwürfe.

Neue Spur für die Ermittler

Die Aussage der Zeugin könnte den Fall nun in eine neue Richtung lenken. Die Ermittler wollen klären, welche Rolle die geplante Wanderung tatsächlich spielte – und ob Isak Andic Opfer eines tragischen Unfalls oder eines Verbrechens wurde. Jonathan Andic war im Mai festgenommen worden, kam nach Zahlung einer Kaution von einer Million Euro wieder frei. Er darf Spanien nicht verlassen und muss sich regelmäßig bei der Polizei melden.

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