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Arztbrief, wenige Termine! Wilde Spekulationen um Trumps Gesundheit

Arztbrief, wenige Termine! Wilde Spekulationen um Trumps Gesundheit
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Washington - Der sonst so allgegenwärtige Donald Trump (79) machte sich zuletzt rar! Der US-Präsident postet zwar weiter fleißig auf „Truth Social“. Doch seit einer Woche gab es wenige Auftritte. Einmal sah man Trump auf dem Weg zum Golfplatz. Und er gab der „New York Post“ am Dienstag ein längeres Interview. Mittwochnachmittag stellte er sich auch erstmals in dieser Woche Fragen des Pressepools, die Stimme leicht heiser.

Abwesenheit nach Arzt-Termin wirft Fragen auf

In Washington wird deshalb wieder heftig spekuliert: Warum tritt Trump plötzlich so leise? Und ins Zentrum der Debatte gerät wieder Trumps Gesundheit – vor allem knapp vor seinem 80. Geburtstag am 14. Juni. Gerade hatte der Republikaner auch im Walter-Reed-Militärkrankenhaus seinen medizinischen Jahrescheck absolviert.

Sein Leibarzt Dr. Sean Barbabella stellte ihm in einem dreiseitigen Arztbrief einen „ausgezeichneten Gesundheitszustand“ aus. Trump legte auf „Truth Social“ nach: Alles sei „PERFEKT“ verlaufen! Die Debatte um eine wachsende Liste an Trump-Leiden ebbt dennoch nicht ab. In medialen Ferndiagnosen wird gerätselt, warum nach nur rund sieben Monaten ein zweiter Koronar-CT-Scan nötig war.

Auch fehlten Angaben zu bekannten Wehwehchen: braune Flecken am Handrücken, geschwollene Knöchel durch Veneninsuffizienz, Hautausschläge am Hals, wohl Schuppenflechte, und das zuletzt häufigere Wegdösen.

Arzt scherzt über „Rolling Stone“-Phänomen

Einige Mediziner halten die Ergebnisse für Trumps Alter für „fast zu gut, um wahr zu sein“. Der New Yorker Gefäßchirurg Dr. Paul Haser fragt sich bei BILD, was ein MRT seines Gehirns mit Belastungs- und Gang-Analyse zeigen würde: „Vielleicht frühere Schlaganfälle?“, so der Arzt. Und er würde sich auch gerne „die Resultate der Herzuntersuchung, das Echo und eine genaue Venenuntersuchung ansehen“.

Auch die Häufigkeit des Einschlafens sollte laut Haser genauer untersucht werden. Er sagt aber auch: „Er ist wie einer der Rolling Stones: erstaunlich gut erhalten, trotz vieler schlechter Gewohnheiten!“ Haser: „Bei ihm sind es wohl lebenslang schlechte Ernährung, wenig Bewegung und zu wenig Schlaf.“ Er spricht damit Trumps legendäre Burger-Diät an.

Trumps nächster größerer öffentlicher Auftritt ist jedenfalls für den Freitag im US-Bundesstaat New York geplant: Das könnte die Spekulationen in den USA vorerst beruhigen.

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