Rastatt – Ein Mann soll am Mittwochnachmittag einen zweijährigen Jungen an einem Brunnen in der Rastatter Innenstadt (Baden-Württemberg) für einige Sekunden unter Wasser gedrückt haben. Dabei soll der Unbekannte ausländerfeindliche Äußerungen gemacht haben. Die Mutter des Kindes und Passanten griffen ein, woraufhin der Täter floh. Der Junge blieb unverletzt.
Das Kind spielte am Brunnen, als der Mann zugriff und es unter Wasser drückte.
Die Polizei bestätigte: „Als er noch auf den Jungen ausländerfeindlich eingeredet haben soll, kamen ihm die anwesende Mutter und weitere Passanten zu Hilfe.“ Der Mann ließ daraufhin von dem Zweijährigen ab und rannte davon.
Polizei ermittelt wegen Körperverletzung
Die Beamten suchen nun Zeugen des Vorfalls. Die Ermittlungen laufen wegen Körperverletzung. Ob der Staatsschutz übernimmt, ist noch offen. Ein Polizeisprecher machte auf Anfrage keine weiteren Angaben zu den ausländerfeindlichen Äußerungen.
Der Tatverdächtige wird als 50 bis 60 Jahre alt beschrieben. Er ist etwa 190 Zentimeter groß, hat einen kräftigen Körperbau und einen leichten Bauch. Der Mann trug einen kurzen Vollbart und nach hinten gegelte graue Haare. Bekleidet war er mit einer beigefarbenen Shorts, einem weißen Sommerhemd und einer Sonnenbrille. Der Vorfall ereignete sich gegen 13.20 Uhr am Bernhardusbrunnen in Rastatt.
Hinweise nimmt das Polizeirevier Rastatt unter der Telefonnummer 07222/761-0 entgegen.