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Unter dem Leitspruch „Jetzt erst recht!“: 250.000 Menschen zum Hamburger CSD erwartet

Unter dem Leitspruch „Jetzt erst recht!“: 250.000 Menschen zum Hamburger CSD erwartet
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Hamburg – Eine Woche nach dem islamistischen Terroranschlag auf den Christopher Street Day (CSD) in Berlin startet am Samstag um 12 Uhr der Hamburger CSD. Der Leitspruch: „Jetzt erst recht!“ Der Veranstalter „Pride Week“ hatte bereits angekündigt, sich von dem Attentäter in Berlin nicht einschüchtern zu lassen. Die Polizei hat dennoch die Sicherheitsmaßnahmen verschärft und setzt doppelt so viele Beamte ein wie im Vorjahr.

Rund 250.000 Menschen werden für Vielfalt und Toleranz demonstrieren und feiern. Das Motto des CSD in Hamburg: „Solidarisch queer. Haltung zeigen – für eine Zukunft ohne Angst!“ Der bunte Zug führt durch den Stadtteil St. Georg. Mehr als 40 Wagen von Vereinen, Parteien, Unternehmen und Kirchengemeinden werden auf der Strecke unterwegs sein.

Berliner mit besonderem Wagen

Auch Teilnehmer aus der Politik werden erwartet. SPD-Fraktionschef Matthias Miersch (57) und sein Generalsekretär Tim Klüssendorf (34) sowie Ex-Grünenchefin Ricarda Lang (32) haben ihre Teilnahme angekündigt.

Einen besonderen Wagen hat der Berliner CSD‑Verein: Seine Mitglieder werden in dunkler Kleidung an die Opfer des Anschlages vom 25. Juli erinnern. Eine Mutter aus Polen wurde getötet, 31 Menschen zum Teil lebensgefährlich verletzt, als der IS-Terrorist Abdul Ballout (21) erst mit einem Transporter in Menschenmassen raste und anschließend CSD-Teilnehmer mit einer Machete angriff. Die Berliner Polizei stellte den Täter am Tag darauf in einer Kleingartenkolonie und erschoss den vorbestraften Islamisten.

Der Christopher Street Day erinnert an einen Aufstand der Homosexuellen-Community 1969 in New York gegen Polizeigewalt und anhaltende Diskriminierung.

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