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Waldbrand in Bayern außer Kontrolle! 200 Feuerwehrleute im Einsatz

Waldbrand in Bayern außer Kontrolle! 200 Feuerwehrleute im Einsatz
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Freudenberg (Bayern) – In Südwest-Europa haben Horror-Feuer ganze Landstriche verwüstet. Hunderttausende Menschen mussten in Frankreich und Spanien evakuiert werden. In der Nacht zu Samstag ist ein Feuer in Bayern außer Kontrolle geraten! Das hatte das Landratsamt von Amberg-Sulzbach in der Oberpfalz mitgeteilt.

BILD erreichte Kreisbrandrat Christof Strobl vor Ort. Entwarnung konnte der Feuerwehrmann auch am Samstagmorgen um 6 Uhr noch nicht geben: „Am Freitag war die Lage aufgrund des Wetters sehr dynamisch. Wir sind derzeit mit 200 Kräften im Einsatz.“ Mehr konnte er nicht sagen, da der Einsatz im vollen Gang ist. In der Nacht schien die Lage sich entspannt zu haben, aber seit dem Morgen läuft der Großeinsatz weiter.

Meter für Meter vorkämpfen

Betroffen ist ein Bergwald in der Nähe der 4000-Einwohner-Gemeinde Freudenberg. „Die Gegend wird nicht regelmäßig forstwirtschaftlich betreut, sodass hier viel Totholz liegt.“ Dementsprechend anstrengend ist der Einsatz für die mehr als 300 Feuer-Helden. „Wir müssen uns hier wirklich Meter für Meter vorkämpfen.“

Weil Gewitter und Sturm gegen Mitternacht glücklicherweise abgeflaut waren, konnten einige der Beteiligten nach Hause gehen und ein paar Stunden Schlaf tanken. Seit 5 Uhr morgens stehen aber wieder alle Helfer am Johannisberg. Dann wird das Wetter entscheiden, ob der Brand vollends unter Kontrolle zu bringen ist – oder wieder unkontrollierbar wird. Strobl: „Es soll nicht ganz so heiß werden und sogar ein bisschen regnen. Wenn uns das Wetter nicht hilft, kann sich der Einsatz noch ein paar Tage hinziehen.“

Anwohner sollen auf Hinweise achten

Aus Sicherheitsgründen wurde die Kreisstraße AS29 gesperrt. „Bitte meiden Sie das Gebiet und beachten Sie die Umleitungsbeschilderung“, teilte die Kreisbrandinspektion mit. Die Bevölkerung wurde zudem vor der Brand- und Rauchentwicklung gewarnt: „Schließen Sie alle Fenster und Türen. Schalten Sie alle Klimaanlagen und Lüftungsgeräte ab. Schalten Sie das Radio an und achten Sie auf entsprechende Hinweise“, hieß es. Im Einsatz sind derzeit rund 200 Kräfte von Feuerwehr, THW, Bayerischem Roten Kreuz und Bergwacht. Zusätzlich wurde mit einem Hubschrauber der Polizeistaffel Wasser abgeworfen.

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